Der Fotoclub Mettingen präsentiert „Im Schatten der Nacht – Nachtaufnahmen“

 

Zu den spannendsten Herausforderungen für begeisterte Fotografen gehören ohne Zweifel Nachtaufnahmen.

In der Nacht empfinden Menschen anders als am Tage. Licht, Farben und Geräusche werden intensiver erlebt. Gedanken und Gefühle, die am Tag überdeckt werden, treten in der Nacht mit Macht hervor.

Welcher Fotograf hat sich nicht schon darin versucht, ländliche Idyllen im Mondschein abzulichten oder funkelnde nächtliche Großstadt-Szenerien im Bild festzuhalten.

Mit die größten Herausforderungen bei Nachtaufnahmen sind der extrem hohe Kontrast zwischen z.B. einer Straßenlaterne und einer mehr oder weniger unbeleuchteten Stelle im Bild und die niedrige Beleuchtungsstärke, die oft so gering ist, dass meistens viel zu kurz belichtet wird und die dunklen Bildelemente total „absaufen“, wie man im Foto-Jargon sagt.

Mittels der Digitalfotografie kann die eine oder andere Herausforderung besser gemeistert werden. Neue Herausforderungen wie zum Beispiel die HDR-Fotografie (High Dynamic Range) entstehen geradezu erst.

Das Beste ist aber immer noch das Bild so zu fotografieren, dass man im Nachhinein so wenig wie möglich Nachbearbeitung braucht. Die Bilder der Ausstellung zeigen, dass dies auch heute im Zeitalter der digitalen Fotografie noch gelingt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und manche Anregung bei der Betrachtung der Nachtaufnahmen.

Die Fotografen

Winfried Böder aus Ibbenbüren, Ewald Bolsmann aus Ibbenbüren, Winfried Bosse aus Mettingen, Gerd Brandenburger aus Damme, Thomas Broxtermann aus Mettingen, Sonja Dirkes aus Mettingen, Werner Feldmann aus Ibbenbüren, Herbert Hölzl aus Ibbenbüren, Joachim Jüttner aus Ibbenbüren, Karl-Heinz Käller aus Mettingen, Ewald Klüsener aus Holdorf, Paul Kölker aus Ibbenbüren, Jürgen Meyer aus Holdorf, Udo Mülheims aus Hörstel, Reinhard Müller aus Mettingen, Michael Ott aus Mettingen, Klaus Peters aus Hopsten, Anne Stermann aus Osnabrück, Horst Tomaszewski aus Ibbenbüren, Bartholomeus Vrijdaghs aus Mettingen

Pressetext zur Ausstellung